EURO-LOG - THE INTEGRATION COMPANY FOR LOGISTICS

WOCO Unternehmensgruppe

WOCO -Automotive, Behältermanagement, Lademittelmanagement, Behältermiete
Branche: Automobilzulieferindustrie
Spezifikation: Innovativer Erstentwickler und Komponentenhersteller
Vertretung: 20 Werke weltweit
Umsatz: 420 Mio. Euro (2007)
Mitarbeiter: 3.000
Anforderung: System-Lösung zum Lademittelmanagement 

Anforderungsprofil:
  • Transparenz der Bestände weltweit
  • Reduzierung der Bestände bei gleichzeitiger Erhöhung der Behälterproduktivität
  • Verringerung von Neuinvestitionen
  • Steuerung und Behandlung von Ausnahmen in Echtzeit
  • Flexible Anbindung neuer Partner in unterschiedlichen Ländern mit verschiedenen Systemen und Standards

Pragmatik siegt – Win-Win-Situation in der Automobilzulieferindustrie

Ein Hof voll leerer Paletten und Gitterboxen ist ärgerlich, zeugt er doch von einem großen Verbesserungspotenzial, was die Behälterproduktivität betrifft. Noch schlimmer sind teure Spezialbehälter, die unbekannt verzogen und deren einziger Existenzbeweis der Investitionsbeleg ist. Kosten für daraus resultierende Neuanschaffungen sind ebenso dramatisch überflüssig wie Kosten durch unnötige Leerstandszeiten. Eine Software-Lösung für das effiziente Management von Behältern und Lademitteln ist somit mehr als gefragt. Die Unternehmens-Software stößt dabei an natürliche Grenzen, da ein Behälter die Unternehmensgrenzen mehrfach überschreitet. So müssen bei einem effektiven Lademittel-Management die Systeme von Versendern, Lieferanten und Logistikdienstleistern sowie von Partnern, die nicht auf SAP oder ein anderes XML-fähiges System aufsetzen, integriert werden.

Bis dato hatte der Kfz-Zulieferer Woco eine marktübliche, auf bilaterale Beziehungen aufgebaute Verwaltung von Behältern im Einsatz. Die Behälterkosten wurden nicht verursachungsgemäß zugerechnet – es war technisch schlichtweg nicht möglich. Ein inakzeptabler Zustand für Woco. Bei der Wahl, sich weiter zu ärgern oder diese Situation zu ändern, entschied sich Woco klar für die zweite Alternative. Beim Handling von kapitalintensiven Transportbehältern setzt der Zulieferer heute ganz auf die für pragmatische Innovation ausgezeichnete Lademittel-Management-Lösung von EURO-LOG.

Bestandstransparenz über alle Partner

EURO-LOG entwickelte innerhalb kürzester Zeit ein System, das Gitterboxen, Tanks und andere Behälter nicht mehr nur als einen Kontostand darstellt, sondern über ein System der doppelten Buchhaltung in tatsächlichen Beständen verwaltet. Die Ausrollung für 22 Standorte und rund 130 Lieferanten wurde weltweit innerhalb von zehn europaweit innerhalb von sechs Monaten erfolgreich realisiert. Das neue System konsolidiert die interaktiv durch die Teilnehmer gepflegten auf der von EURO-LOG gehosteten Datenbank und stellt diese in Echtzeit zur Verfügung. Die Bewegungsdaten der Behälter werden über eine intuitiv bedienbare Eingabemaske im Internet erfasst. Über VDA-Standardschnittstellen (wie VDA 4913) wird automatisch oder von Hand gebucht. Dadurch reduzieren sich Mehrfachbuchungen sowie der manuelle Aufwand zur Erfassung von Behälterbewegungen erheblich. Das System unterstützt die Behälterdisposition unter Nutzung von Funktionen des Vendor Managed Inventory, wie Bestimmung von minimalem und maximalem Bestand sowie vordefinierbaren Reaktionen auf Über- oder Unterschreiten dieser Grenzwerte. Auch die auf den Tag genaue Berechnung von Behältermieten ist integriert. Am Monatsende werden die monatlichen Mietkosten für gestellte Behälter nach der tatsächlichen Nutzung ermittelt und automatisch an das ERP-System von Woco gesendet.

ROI innerhalb des ersten Jahres erreicht

Pragmatisch und in schneller Umsetzung wurde durch das System die Behälter-Logistik im geschlossenen Kreislauf zwischen allen Zulieferern wirtschaftlich optimiert. Behälterflüsse und -bestände wurden über alle Partner transparent. Die Kosten reduzierten sich durch die einheitliche Bestandsführung deutlich. Das System stellt sicher, dass die benötigten Lademittel verfügbar sind, wann und wo sie gerade gebraucht werden. Gleichzeitig werden Standzeiten reduziert. Mit Hilfe von Strichcodes, RFID-Etiketten oder typenmäßiger Listung können Behälter ebenso wie Sendungen verfolgt werden. Woco steuert so den Bestand aktiv und greift bei Ausnahmen in Echtzeit ein. Ein weiteres Plus: Das mehrsprachige System kann ohne nennenswerten Aufwand bei Partnern mit unterschiedlichsten Standards oder in verschiedenste Systeme integriert werden.

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