Automotive Industrie gewinnt in der Cloud neue Transparenz

EURO-LOG AG etabliert sich in dem Forschungsprojekt RAN
und schafft sichtbare Ergebnisse

Forschungsprojekt RFID-based Automotive Network (RAN)

Vollkommene Informationen in allen Prozessen - dieser Wunschvorstellung kommt die Automobilindustrie ein deutliches Stück näher. Denn das im Januar 2010 gegründete und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Forschungsprojekt „RFID-based Automotive Network (RAN)“ kommt nun in eine Phase, in der erste Erfolge sichtbar werden. Ziel des Verbundprojektes ist es, für die Automotive-Branche Standards zu schaffen, die eine unternehmensübergreifende, transparente und somit wirtschaftlichere Steuerung von Logistik- und Produktionsprozessen ermöglichen. Das Projekt RAN ist Teil des Technologieprogramms „Autonomik: Autonome und simulationsbasierte Systeme für den Mittelstand“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des IT Gipfel Leuchtturmprojektes „Internet der Dinge“ gefördert wird.

Für das Projekt gilt es nun, neue Wege der Datenerfassung sowie der grenzenlosen Datenbereitstellung und -bündelung zu entwickeln. Eine wichtige Rolle bei der praktischen Veranschaulichung und Realisierung der Lösungsszenarien spielt die zukunftsgerichtete Integrationskompetenz der EURO-LOG AG. Der Spezialist für IT- und Prozessintegration mit Sitz in Hallbergmoos engagiert sich in dem RAN-Projekt inzwischen in sechs von sieben Use Cases mit unternehmensübergreifenden Informationssystemen.

Den RAN-Flyer als PDF downloaden.

Lange Lieferkette, kurze Leitung

Eine durchgängig effiziente Steuerung der Wertschöpfungskette eines Fahrzeuges von der Materialbeschaffung über die Produktion bis zur Auslieferung und darüber hinaus des Kundenservices bedingt die Bündelung aller begleitenden Informationen. Ein zentrales Vorhaben des RAN-Projektes ist deshalb die Realisierung eines Infobrokerkonzeptes. Es ermöglicht allen Wertschöpfungspartnern den Austausch prozessrelevanter Daten in Echtzeit inklusive Assistenzsysteme, die Plan- und Ist-Abweichungen proaktiv als „Event“ melden. Während dieses Szenario in der Automotive-Branche bislang nur lückenhaft verwirklicht werden konnte, ist es für EURO-LOG in verschiedenen Projekten bereits gelebte Realität. Der Integrationsspezialist betreibt eigene ISO 27001 zertifizierte Rechenzentren, in denen er für Kunden aus Handel, Logistik und Industrie Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu intelligenten Echtzeit-Informationen bündelt und verarbeitet. So entstehen transparente Lieferketten von der Beschaffung bis zum Endkunden.

Mit dieser Erfahrung realisierte EURO-LOG in einem Use Case des RAN-Projektes gemeinsam mit der Daimler AG in kürzester Zeit eine vollkommen transparente Überwachung einer multimodalen Transportkette. Dank modernster Integrationstechnologie beschafft EURO-LOG entlang einer interkontinentalen Prozesskette aus unterschiedlichen Datenquellen des OEMs, von Reedereien oder internationalen Dienstleistern in Echtzeit alle relevanten Informationen und stellt sie als intelligente Statusinformation zur Verfügung. Ein eigens entwickelter Service sorgt zudem dafür, dass alle Beteiligten über den Lieferstatus von Teilen oder Komponenten in Realtime informiert sind, auch wenn sich diese noch „in transit“ befinden. Dieses im Echtbetrieb zuverlässig arbeitende Informationssystem entspricht der Architektur und Funktionalität des Infobrokers, welcher am Ende des RAN-Projektes die Prozesspartner vor hohen Suchaufwänden, Sonderaktionen, Produktionsausfällen oder Qualitätsproblemen bewahren und Fahrzeuge bis ins Detail rückverfolgbar machen soll.

Beste Aussichten für Integrationserfolge

Der schnelle und pragmatische Umsetzungserfolg in dem Use Case der Daimler AG empfahl EURO-LOG innerhalb des RAN-Forschungskonsortiums auch als Umsetzungspartner für weitere Vorhaben. Anlässe hierzu gibt es laut der RAN-Initiatoren in der Automotive-Industrie genug. Denn zu hohe Bestände, lange Durchlaufzeiten, schlechte Rückverfolgbarkeit oder hohe Fehlerfolgekosten sind meist die Folge zu geringer Informationen.

„„Heute jedoch erlaubt uns die „Cloud“ einen nahezu grenzenlosen und finanzierbaren Zugang zu allen bestehenden Systemen und Daten“,“ erklärt Jörg Fürbacher, Vorstand der EURO-LOG AG. Für Fürbacher liegt die Pragmatik heutiger Lösungen in der hybriden Informationsbeschaffung. Deshalb verarbeitet EURO-LOG, wie etwa in einem RAN Use Case mit der BLG Logistics und Opel, RFID-Daten ebenso wie Barcode-Informationen oder bereits vorhandene Daten aus ERP-Systemen und kombiniert diese zu intelligenten Informationen. So werden die mit RFID-Technologie georteten Fahrzeuge von Opel, die zur Distribution bereitstehen, direkt mit den relevanten Daten aus dem ERP-System, mit EDI-Daten des Logistikdienstleisters oder der Händlersysteme verknüpft. Der Händler kann damit seinem Kunden genau die Auslieferung seines Wagens avisieren. Ebenso wird für alle Beteiligten der Lieferkette die tatsächliche Auslieferung an den Kunden in Echtzeit ersichtlich und eine unmittelbare Fakturierung möglich.

RFID nutzbar machen

RFID-Daten alleine realisieren nur einen Teil des erzielbaren Nutzens. Erst durch die Verknüpfung der erhobenen Daten mit den vorhandenen Plan- und Ist-Daten anderer Systeme und Partner entsteht ein organisatorischer und ökonomischer Mehrwert. Welchen Effekt diese Nutzbarmachung von RFID-Daten in der automobilen Wirklichkeit hat, will EURO-LOG in einem RAN Use Case gemeinsam mit BMW zeigen.

Der Automobilhersteller hat im Rahmen des Forschungsprojektes eine moderne RFID-Infrastruktur zur Erfassung von Behältern entwickelt. Um den prozessualen und ökonomischen Nutzen der gescannten RFID-Event-Daten voll auszuschöpfen, sollen diese im Rahmen des RAN-Projektes in das Behältermanagement-System von EURO-LOG eingespeist werden. Das System kann auf Knopfdruck die Bestände aller angeschlossenen Partner ebenso wie deren gegenseitige Kontostände ermitteln. In vollintegrierten Systemen wie dem Infobroker werden aus RFID-Daten somit ganzheitliche Realtime-Informationen. 

Der Blick in die Zukunft reicht auch zurück

Transparenz aus der „Daten-Cloud“ öffnet den Teilnehmern in der Automotive-Industrie  nicht nur die Perspektive nach vorne, sondern auch die Aussicht auf komfortable Möglichkeiten der detaillierten Rückverfolgung von Bauteilen. So arbeitet die EURO-LOG AG derzeit gemeinsam mit den Konsortialpartnern Johnson Controls, ehemals Keiper GmbH & Co. KG, und Opel an der Umsetzung eines weiteren RAN Use Cases, in dem die Zulieferer der Teile von individuell konfigurierten Sitzen ermittelt werden können. Zudem werden Daten wie etwa die Drehmomente kritischer Schrauben, die in der Produktion auf RFID gespeichert werden, ausgelesen und  in das Auskunftssystem übernommen. Somit kann die Werkstatt bei der Reparatur sofort die Quelle des Ersatzteils ausfindig machen und bei Bedarf alle Informationen über Fahrzeugdetails abrufen.

In mehreren dieser RAN-Teilprojekte betreibt EURO-LOG auch die EPCIS-Repositories, die über das Ende des Projektes im Dezember 2012 hinaus, Einheiten des angestrebten Infobrokers sein könnten.

EURO-LOG Ansprechpartner für das RAN-Forschungsprojekt

Horst Neumann
Prokurist, Business Development

EURO-LOG AG
Am Söldnermoos 17
85399 Hallbergmoos-München

Telefon: +49 811 9595-120
Telefax: +49 811 9595-199
E-Mail: h.neumann@eurolog.com

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